Omnichannel, Marktplätze und kundenspezifische Sichten - aus einer Quelle
Zentrale Produktdaten sind nur wertvoll, wenn sie in allen Kanälen ankommen - in der richtigen Form, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden. PXM (Product Experience Management) ist der Schritt vom reinen Stammdatenmanagement zur kanalgerechten Produktinszenierung.
Das typische Problem: Der Shop zeigt alle Produkte gleich. Der Marktplatz bekommt einen abgespeckten Datenauszug. Der Großkunde braucht seinen eigenen Katalog mit eigenen Preisen und Sortimenten - und das Team macht das manuell. ESPR (die EU-Ökodesign-Verordnung) und der Digital Product Passport stehen als Anforderung im Raum, aber die Datenbasis reicht noch nicht.
- ❌ Marktplatz-Feeds werden manuell pro Plattform exportiert
- ❌ PXM-Regeln in 40 Templates verstreut
- ❌ Kundenspezifische Sichten als Excel-Export
Jede neue Anforderung von Amazon, Mercateo oder wlw kostet einen Excel-Tag pro Monat.
Eine zentrale Änderung erfordert 40 einzelne Anpassungen - Fehler werden erst nach Kundenbeschwerde sichtbar.
Großkunden bekommen ihre Kataloge als Datei, nicht als API - was bei jeder Änderung manuelle Pflege auslöst.
PXM steht für Product Experience Management. Kanal-Regeln werden einmal konfiguriert -
Änderungen an Amazon-Anforderungen passen wir in einer Regel an, nicht in 40 Templates.
Was wir liefern
Datenfeeds für Shop, Marktplatz, Print-Katalog, Händlerportal, App – aus einer Quelle generiert.
Mercateo, wlw, Amazon Business, Unite - mit spezifischen Datenanforderungen pro Plattform, voll automatisch versorgt.
Kundenspezifische Sortimente, personalisierte Produktreihenfolgen, auf die Branche abgestimmte Empfehlungen und eigene Sprach- oder Attribut-Profile - dynamisch aus dem PIM. (Preise und Rabatte kommen dabei weiter aus dem ERP bzw. der Pricing-Engine - das PIM liefert die Produktbühne, nicht die Zahlen.)
Pflichtangaben wie CO₂-Fußabdruck, Materialzusammensetzung oder Recyclinghinweise strukturiert im Datenmodell - statt als Excel-Anhang am Projektende.
Kanalgerechte Anpassung - Titel-Länge, Attribut-Auswahl, Bild-Format, Pflichthinweise - als konfiguriertes Regelwerk, nicht verstreut über Templates.
Unter der Haube
Auslieferung als API - Streaming als Ergänzung
Der Regelfall: eine saubere API-Schicht, über die jeder Kanal seine Produktdaten abfragt. GraphQL über Pimcore DataHub als Basis, REST für Systeme mit spezifischen Anforderungen, dazu Caching-Layer und kanalspezifische Transformationen. Auf diese API setzen wir für Hochlast-Szenarien zusätzlich Event-Streaming obendrauf (Apache Kafka, RabbitMQ oder äquivalente Message-Broker): Änderungen werden aktiv an Kanäle gepusht, statt dass sie pollen - damit ein Produkt, das im PIM aktualisiert wird, binnen Minuten überall korrekt steht. Die Kombination aus beidem deckt den normalen Lesezugriff der Kanäle und die zeitkritischen Aktualisierungen ab.
PXM als Regelwerk
Ein Produkttitel im Shop ist nicht derselbe wie auf Amazon Business. Eine Beschreibung für einen Großhandelskatalog braucht andere Attribute als ein Print-Datenblatt. Wir modellieren diese Regeln explizit, statt sie in Templates zu verstreuen. Wenn Amazon morgen neue Anforderungen stellt, wird eine Regel angepasst - nicht 40 Templates.
Ergebnis: Time-to-Market von Tagen statt Wochen. Jeder neue Kanal wird zur Konfigurationsaufgabe, nicht zum Projekt.
Wie lange dauert es heute, ein neues Produkt in allen Kanälen live zu haben?
